Perez: Arsenal-Abgang unausweichlich?

Viele Spieler verbinden mit ihrer Trikotnummer etwas Besonderes. Der eine lief bereits seit Kindesbeinen an mit der speziellen Nummer auf, für den anderen steht sie symbolisch für ein gewisses Ereignis. Doch Nummer können auch viel über das Standing in der Mannschaft aussagen. Bei Mittelstürmern gilt speziell die „9“ als eine besonders wichtige Zahl.

Lucas Perez durfte in der vergangenen Saison mit dieser Nummer auflaufen, nachdem Arsenal London den Spanier im Sommer 2016 für 20 Millionen Euro von Deportivo La Coruna verpflichtete. Mit einer Empfehlung von 17 Toren und zehn Vorlagen in 36 spanischen Erstligaspielen sollte der Linksfuß mit Olivier Giroud um den Stammplatz im Sturmzentrum konkurrieren. Doch nach einer Saison im Dress der Gunners fällt die Bilanz für Perez enttäuschend aus. Nur elf Ligaeinsätze und ein Treffer konnte der 28-Jährige verbuchen.

Bereits vor einigen Wochen beschwerte sich der Spieler daher öffentlich über seine fehlende Einsatzzeit. Gleichzeitig schloss er einen Abgang aus England nach nur einem Jahr nicht aus. Als Arsenal dann noch den klubinternen Rekordtransfer von Alexandre Lacazette verkündete, dürfte der Angreifer seine Ambitionen auf einen Stammplatz aufgegeben haben.

Seinen Abgang besiegelte allerdings ein anderes Ereignis. Arsene Wenger nahm dem Spanier erst kürzlich seine Rückennummer und gab sie dem französischen Neuzugang. Für Perez‘ Berater ein Skandal und ein Grund, um zu betonen, dass es für seinen Schützling keine Chance auf einen Verbleib gebe. Vor allem sein Ex-Klub Deportivo soll an einer Rückholaktion des Profis interessiert sein. In A Coruna gelang dem Stürmer nach Stationen in der Ukraine und in Griechenland der endgültige Durchbruch. Die Galicier sollen bereits ein Angebot in Höhe von neun Millionen Euro abgegeben haben.

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