AC Milan verpflichtet Calhanoglu

Hinter Hakan Calhanoglu liegt keine einfache Zeit. Nach einem starken Start in die Saison und einer guten Hinrunde stand der bereits im Winter wechselwillige Profi bei diversen Topklubs auf dem Zettel. Doch dann holte den offensiven Mittelfeldspieler seine Vergangenheit wieder ein. Aufgrund eines Verstoßes gegen die Transferrichtlinien aus dem Jahre 2011 wurde der Angreifer vom Internationalen Sportgerichtshof, dem CAS, für vier Monate gesperrt.

Hintergrund der Strafe war ein Transfer im Jahre 2011. Während sein Vater und damaliger Berater bereits einen Vertrag bei Trabzonspor für seinen Schützling unterschrieben hatte, unterschrieb Calhanoglu anschließend beim Karlsruher SC einen Profivertrag.

In der Folge musste der gebürtige Mannheimer, der sich bereits 2013 für die türkische Nationalmannschaft entschied, den größten Teil der Rückrunde von der Tribüne aus beobachten. Die Sperre wirkte sich auch auf die Anzahl der Interessenten für den Rechtsfuß aus. Während es im Winter noch konkrete Gespräche mit dem FC Chelsea gegeben haben soll, scheint der Kontakt im Sommer abgebrochen zu sein.

Stattdessen buhlte zuletzt vermehrt der AC Mailand um die Dienste des 23-Jährigen. Der Klub, der durch chinesische Investoren übernommen wurde, startete bereits eine Transferoffensive in diesem Sommer und verpflichtete mit Adrian Silva, Mateo Musacchio und Franck Kessie schon drei hochkarätige Spieler. Mit Calhanoglu wird nun ein weiterer zum Verein hinzustoßen. Der Freistoßspezialist absolvierte bereits erfolgreich den Medizincheck und erhält in Mailand einen Vertrag bis 2021. Nachdem Leverkusen zunächst eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro aufgerufen haben soll, gab der Werksklub schließlich nach und man einigte sich auf einen festen Betrag von 20 Millionen, der mit entsprechenden Boni auf bis zu 25 Millionen Euro ansteigen kann.

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